Wallis Murphy
Man sieht die Welt anders, wenn man jeden Tag einen kleinen Teil kopfüber hängt. Ich praktiziere Yoga seit meiner Jugend. Ich habe immer nach Balance zwischen Körper und Geist gesucht. Yoga ist ein fester Bestandteil meines Lebens und hilft mir, meinen Geist und Körper flexibel, offen und ruhig zu halten. Vor etwa zehn Jahren begann ich zu unterrichten, und meine Erfahrungen führten mich aufs Meer, wo ich Yachtbesitzern weltweit privat Yoga beibrachte. Jetzt bin ich zurück in Melbourne und unterrichte privat, in Yogastudios und Fitnessstudios. Seit 2016 erforsche ich die Kraft der Massage in Kombination mit Yin Yoga. Als Lehrerin habe ich immer schon praktisch gearbeitet, Korrekturen vorgenommen und in Savasana massiert. Dabei wurde mir klar, dass die Teilnehmer genau deswegen meine Kurse besuchten. Sie berichteten, wie viel tiefer die Entspannung selbst in einer vermeintlich „unbequemen“ Position war. So entstand Massoga® Massage-Yoga und entwickelt sich stetig weiter, während ich mehr über Yin Yoga, Massage und den menschlichen Körper entdecke. Die Kraft der Berührung ist unglaublich, und meine tiefgreifendste Erfahrung damit machte ich durch die Arbeit mit der Prahran Mission, einem Zentrum für benachteiligte Menschen in Melbourne, Australien. Nachdem ich in den ersten Monaten unserer Zusammenarbeit das Vertrauen der Gruppe gewonnen hatte, konnte ich ihnen in Savasana die Hände auf die Schultern legen und sehen, wie sie sich sichtlich entspannten. In einer zunehmend digitalisierten Welt fehlen nicht nur den Benachteiligten die Verbindung und die menschliche Berührung. In unserem modernen, isolierten Leben vermissen viele von uns einfache Wege der Kommunikation – einen einfachen Händedruck, den Blickkontakt zur Begrüßung, eine Umarmung oder einen Kuss auf die Wange. Wir tun dies nur noch selten, und doch ist es wesentlich für unser Glück und unser Wohlbefinden. Gerade jetzt ist es wichtiger denn je, wieder in Kontakt zu treten. Bei Massoga® geht es nicht nur um die tiefere Lösung von Faszienverklebungen, sondern auch um eine Möglichkeit, in sich hineinzuspüren, sich miteinander und mit den wahren Bedürfnissen des eigenen Innersten zu verbinden.
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