Stefano Battaglia
Meistertherapeut mit Spezialisierung auf verschiedene psychophysische Disziplinen, Körperbehandlungen und Massage. Ausbilder, Meditations- und Achtsamkeitslehrer. Spezialgebiete: Orthobionomie, Ethnische Osteopathie, Achtsamkeit, Psychosomatische Diagnostik, Massage, Raja Yoga, Vipassana, Verarbeitung von emotionalem Schock und Trauma, Traumatherapie. Stefano geht auf alle Aspekte der Behandlung ein: die Geschichte des Klienten und die körperlichen Empfindungen. Alle Behandlungen basieren auf einer sorgfältigen individuellen psychosomatischen Anamnese, die die Körpersprache, mögliche somatische Reaktionen sowie verschiedene psychophysische Aktivierungen und Deaktivierungen berücksichtigt, die durch das autonome Nervensystem ausgelöst werden können. Sein persönliches und berufliches Arbeitsfeld ist die Begleitung und angemessene Orientierung bei der Auflösung von im Körper gespeicherten Traumata. Die Behandlung ist niemals invasiv und stets von tiefem Respekt für die Zeit und den Raum des Klienten geprägt. Die Interaktion und Reflexion mit seinen Klienten beginnt mit der Erforschung und dem Verständnis der Verbindung zwischen Geist und Körper – dem Ort, an dem Geist und Körper interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Indem er lernt, zuhört und mit ganzer Präsenz dient, nimmt Stefano bewusst den allgemeinen Gesundheitszustand seiner Gäste wahr. Laut Stefano ist der Preidlhof ein wunderschöner Ort, um seiner Arbeit nachzugehen. Die geografische Lage mit den Bergen, den Seen, dem Wasser, der wunderbaren Luft und der majestätischen Präsenz der Bäume – all das trägt zu seinen Behandlungen bei. Sein Arbeitsplatz bietet eine „wunderbare Energie und Resonanz“. Stefano sieht die Erde als lebendiges Wesen mit Energiezentren. Durch die Resonanz oder Annäherung an eines dieser Zentren kann man tiefer wirken. Stefano erinnert sich an seine unbeschwerte Kindheit in Syrakus auf Sizilien – sonnig, voller Blumen und dem Duft des Meeres. Nachdem seine Familie in den Nordwesten Siziliens gezogen war, änderte sich die Situation: Es folgten mehrere einschneidende, destabilisierende Erlebnisse in vielerlei Hinsicht. Im Alter von 16 Jahren wurde die Lage durch einen schweren und persönlichen Trauerfall in der Familie noch komplexer. Als Teenager begann er, die Werke von Nietzsche, Hesse, Buddha, Baudelaire, Kerouac und Ginsberg zu lesen – allein und im Kreis enger Freunde. Mit 19 Jahren begegnete er zwei Einsiedlern. Der eine gehörte der franziskanischen Tradition an, der andere war hinduistisch-synkretistisch geprägt. Stefano war tief beeindruckt vom einfachen Leben dieser Menschen, die ihm die ersten Schritte der Meditation und die Suche nach der inneren Wahrheit lehrten. Mit 23 Jahren zog er nach Carrara in der Toskana, wo er die fruchtbarsten Momente seiner Ausbildung zum Therapeuten und seiner inneren Arbeit erlebte. In dieser Zeit verstand sich Stefano als Tiefseetaucher – er tauchte in die Tiefe, um die Ursachen des Leidens und die Quelle der Freude zu entdecken. Eine Erkenntnis, die er dabei gewann: Zuerst müssen die Wunden in der Familie geheilt werden – man versucht zu verstehen, was man auf andere projiziert, und versucht zu vergeben. Die Integration ist ein wunderbarer, aber auch schmerzhafter Prozess. Er erfordert, seine Verletzlichkeit zu zeigen – ein Prozess, der viel Mut verlangt. Stefano dehnte seine Reisen aus – nach Indien und in den Himalaya – und lernte einen bengalischen Mönch kennen, der sein Führer wurde. Dieser half ihm, sich von den Illusionen zu lösen, an denen wir festhalten, und ein natürliches Leben zu führen. Nach seiner Rückkehr nach Italien begann er in einer Klinik für integrative Medizin als Therapeut für Patienten mit verschiedenen schweren psychischen und physischen Erkrankungen zu arbeiten.
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