Selva
Als Frau kolumbianischer Herkunft verkörpert sie den freien Geist einer Naturwanderin und einer Suchenden nach tiefem Wissen, verbunden mit ihrer inneren, intuitiven Kraftquelle. Auf ihrem Weg hat sie die weise, magische und wilde Frau in sich erweckt und wiederentdeckt, die in ihrem Körper und Geist wohnt – eine Trägerin kreativer und heilender Gaben von Mutter Natur, dem Geist des Dschungels und den Meisterpflanzen, die sie als lebende Lehrer ehrt und respektiert. Seit vielen Jahren reist sie durch die Dschungel Brasiliens, Perus und Kolumbiens und folgt dem Ruf von Großmüttern, Heilern und Pflanzenkundigen. Im peruanischen Dschungel erhielt sie ihre erste schamanische Initiation, die ihr nach 25 Tagen der Stille in der Einsamkeit, getragen von der Kraft der Pflanzen und der Führung der Shipibo-Ältesten, ihren Lebenssinn offenbarte. Später setzte sie ihren Weg der Stille und des tiefen Lernens unter der Anleitung ihres Dschungellehrers Don Luis Panduro fort und vertiefte ihre Verbindung zu den Meisterpflanzen und -bäumen sowie zum Wissen ihrer Vorfahren. Inspiriert vom amazonischen Vegetarismus, entstand durch diese tiefgreifenden Begegnungen mit den traditionellen Dschungeldiäten ihre Mission: andere Frauen zu begleiten und anzuleiten, die Kraft ihrer eigenen Natur zu erwecken, auf die Weisheit ihres Körpers zu hören und sich an das in ihnen wohnende Wissen ihrer Vorfahren zu erinnern. Sie teilt ihre Erfahrungen und Lehren durch die heilende Energie der Natur, die weibliche, urtümliche Sexualität, Körperalchemie und Tanz sowie das Wissen der Frauen über Kräuter und schafft so Räume für Transformation, Erinnerung und Wiederverbindung. Ihr Projekt „Respiro de la Selva“ (Sonnenhut) besteht seit 2017 und bietet Retreats und Treffen für Frauen in ganz Europa und Südamerika an. Durch diese Arbeit fördert sie tiefgreifende Prozesse der Heilung, des Erwachens und der Erinnerung an die Vorfahren und lädt Frauen ein, zu ihrer intuitiven, wilden und weisen Natur zurückzukehren.
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