Jason Moon
Während seiner Tätigkeit als Moderator von Radio- und Fernsehsendungen in seiner Heimat Neuseeland entdeckte Jason die Yogamatte, um eine Sportverletzung zu überwinden. Als begeisterter Surfer und Taucher fand er in der Konzentration, die er beim Yoga erlebte, neuen inneren Frieden. Ende 2012 wurde bei Jason eine seltene Form von Leukämie diagnostiziert. „Es klingt klischeehaft, aber mir wurde klar, dass ich nur dieses eine Leben habe. Also zog ich nach Ubud – aus Liebe, wegen des Yoga und weil ich meine Vorstellungen davon, eines Tages erwachsen zu werden und in Neuseeland einen vernünftigen Job anzunehmen, aufgab. Ich wagte den Sprung in einen deutlich alternativeren Lebensstil.“ „Plötzlich befand ich mich mitten im Zentrum des Wohlbefindens. Endlich absolvierte ich eine Yogalehrerausbildung, etwas, das ich mir schon ewig gewünscht hatte. Zum Glück lebte meine Freundin schon seit Jahren in Ubud und arbeitete im Wellnessbereich. Unsere Dinnerpartys waren daher voller Menschen, die ihre Erfahrungen teilten, darunter viele Heiler. Meine gute Freundin Oksana brachte mir bei, wie ich mich gesund ernähren konnte, um meine Heilung zu unterstützen, und ich tauchte ein in eine ganze Stadt, in der Gesundheit im Mittelpunkt stand. Es schien, als wäre ein gesundes Leben ganz einfach.“ „Doch dann fing ich mir einen harmlosen Virus ein, der sich jedoch verschlimmerte.“ Jason entwickelte eine Hirnhautentzündung, die zu einer gefährlichen Hirnschwellung führte, während er im Koma lag. „Das war eine schlimme Zeit. Ich war völlig neben der Spur, und niemand wusste, ob das jemals wieder so sein würde. Nachdem ich über einen Monat lang kaum aus dem Bett gekommen war, beschloss ich, dass ich mich wieder aktiv um meine Genesung kümmern musste, wenn ich gesund werden wollte. Ich achtete auf meine Ernährung und beschloss, jeden Tag Yoga zu machen. Es war nicht mehr so wie früher, ich war nicht mehr der starke Typ, der die verrückten Armbalancen beherrschte, sondern derjenige, der mit Tränen in den Augen in der Kindhaltung ruhte. Aber ich machte weiter und begann, wieder stärker zu werden. Auf allen Ebenen.“ Ich bin so dankbar für die Freunde, Therapeuten, Lehrer und Heiler, die mich auf meinem Heilungsweg begleitet haben. Ich hatte Glück, ich war in Verbindung mit dieser besonderen Energie. Jetzt möchte ich anderen helfen, an diesem wunderschönen Ort das zu finden, was sie brauchen. Und das ist für jeden anders. Alles ist hier – man muss nur wissen, wo man es findet. Großartiges Essen, Yoga und Meditation, Natur, Surfen, ekstatischer Tanz, ein langer Spaziergang, eine balinesische Priesterin oder einfach ein nettes, ehrliches Gespräch mit jemandem, der sich hier auskennt
0 Einträge
Noch kein Eintrag.