Ioannis Kokkinos
Über fünfzehn Jahre lang war ich in der Pornografiesucht gefangen – entfremdet von meinem Körper, emotional abgestumpft und abgeschnitten von der ursprünglichen männlichen Leidenschaft, die einen Mann lebendig fühlen lässt. Ich versuchte, alles zu unterdrücken. Ich versuchte, es zu kompensieren. Ich versuchte, mich mit meinen Gedanken herauszudenken. Nichts davon funktionierte. Meine wahre Transformation begann, als ich durch eine schwere Verletzung und einen intensiven Rehabilitationsprozess gezwungen wurde, wieder in meinen Körper zurückzukehren. Es verlangte von mir, zu meinem Atem, meiner Eros und den unbewussten emotionalen Mustern zurückzukehren, denen ich so lange aus dem Weg gegangen war. Durch Schattenarbeit, somatische Übungen, die Auseinandersetzung mit der männlichen Körpersprache und Rituale gewann ich meine Sexualität, meine Kraft und meine Beziehung zu mir selbst zurück – jenseits von Sucht, Scham und Entfremdung. Dies wurde mein Weg. Und schließlich mein Beitrag.
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