Dr. Björn Pospiech
Ich kehrte zu den Kampfkünsten zurück, nicht um zu kämpfen, sondern um zuzuhören. Bewegung wurde zum Spiegel: Jeder Atemzug, jeder Fehler und jeder ehrliche Versuch zeigte mir, wo ich festhielt und wo ich losließ. Mit der Zeit lernte ich, dass ein guter Lehrer keine Technik aufzwingt, sondern Präsenz fördert. Seit über achtzehn Jahren leite ich Schüler jeden Alters in der traditionellen Praxis an und erforsche gleichzeitig, wie Bewegung, Geisteshaltung und Gemeinschaft Gesundheit und Charakter stärken können. Meine Arbeit vereint diese Bereiche: klares Training, gelebte Philosophie und angewandte Wissenschaft. Das Ergebnis ist einfach – transformative Praxis ohne Lärm und Spektakel, die Freundlichkeit und Strenge verbindet. Hintergrund und Erfahrung: 5. Dan Großmeister im traditionellen Taekwon-Do mit 25 Jahren aktiver Praxis. Cheftrainer im Taekwon-Do Zentrum Heidelberg seit 2007. Über 18 Jahre Erfahrung im Unterrichten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aller Leistungsstufen, vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen. Fokus auf persönliches Wachstum und Charakterentwicklung statt Wettbewerb. Akademische und berufliche Laufbahn: Promotion in Medizinischer Psychologie an der Universität Heidelberg. Doktorarbeit über die Rolle von Lehrern kann die Gesundheit durch Kampfkunstpädagogik fördern. Forschung, die verkörperte Praxis mit wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit verbindet und aufzeigt, wie Bewegung die psychische Gesundheit unterstützt. Gemeinschaft und Publikationen. Gründer von Initiativen zur Vermittlung von Lebenskompetenzen wie DOPDA (koreanisch für „helfen“). Über ein Jahrzehnt Arbeit mit Schulen, NGOs und europäischen Projekten, um junge Menschen dabei zu unterstützen, Krisen zu bewältigen, Mut zu entwickeln und ihr Potenzial zu entdecken. Autor von „Die Entdeckung der Kampfkunst“, einer Erzählung, die Philosophie und Storytelling verbindet, um die Weisheit alter Kampfkünste in die moderne Welt zu bringen
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